Quo vadis, Xbox 360? Das Jahr 2011 hat Xbox-Spielern beinahe monatlich neue, herausragende Spiele beschert, seien es nun L. A. Noire, Battlefield 3 oder FIFA 12. Vor allem im November hat sich Hit an Hit gereiht. Skyrim, Batman: Arkham City und Call of Duty: Modern Warfare 3 haben dafür gesorgt, dass die Verkaufszahlen alle Rekorde gebrochen und Spieler Unmengen von Zeit aufgebracht haben, um sich all diesen Titeln gebührend zu widmen.
Was folgt nun, nachdem so lang erwartete Spielehits endlich erschienen sind? Kommt nach einer Schwemme an ausgezeichneten Spielen die große Flaute oder zeichnen sich bereits die nächsten Xbox 360 Spiele ab, die bereit sind, die Spielerherzen zu erobern?
Wiedersehen mit alten Bekannten
Eine Sorge lässt sich sogleich entkräften: Dass der Xbox 360 nach den prall gefüllten Wintermonaten eine Flaute an guten Spielen ins Haus steht, ist in keinster Weise zu erwarten. Stattdessen kündigen sich bereits jetzt die nächsten Überflieger-Titel an: Mit GTA V steht nach mehr als drei Jahren Warten endlich die Fortsetzung der von Spielern und Kritikern gleichermaßen gefeierten GTA-Reihe. Nachdem im Vorgänger GTA IV die fiktive, an New York angelehnte Stadt Liberty City besucht wurde, kehrt die Reihe nun nach Los Santos zurück, dem virtuellen Doppelgänger von Los Angeles. Bereits jetzt analysieren Fans und Journalisten ausgiebig den Trailer und spekulieren über die neuen Aspekte des Spiels. Nicht nur GTA, sondern auch andere Games-Reihen warten mit Fortsetzungen auf: Mass Effect 3 wird die Science-Fiction-Saga von Obsidian endlich zum großen Finale führen. Bereits auf der E3 bgeisterte der Trailer des neuen Tomb Raider-Games, wo er die Fans mit einer neuen, verletzlicheren und somit menschlicheren Lara Croft überraschte.
Altvertraute Verkaufsschlager, wenig innovative Trends
Es lässt sich festhalten, dass man zwischen all den potentiell erfolgreichen Fortsetzungen nur wenige wirklich innovative Spiele ausmachen kann. Zwar verspricht die neue Kinect-Hardware viel Raum zur Kreativität, nur nutzen will sie kaum ein Entwickler.